Rotbuschtee Zubereitung und Info

Matcha Tee„Unkompliziert“ – Wenn man den Rotbuschtee mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es wohl dieses. Ob im Geschmack, in der Handhabung oder in der Wirkung auf Körper und Seele:
Der Rotbuschtee verträgt sich mit jedem.


Wenn man es sehr genau nehmen möchte, darf man den Rotbusch Tee eigentlich gar nicht als Tee bezeichnen. Im Sinne der vorgeschriebenen ISO-Norm handelt es sich bei diesem National-Getränk Südafrikas nämlich vielmehr „nur“ um ein „teeähnliches Getränk“. Grund ist die Tatsache, dass der Rotbusch, von dessen Blättern der Rotbuschtee hergestellt wird, im botanischen Sinne zu den Hülsenfrüchten gehört. Als Tee im Sinne der ISO-Normen gelten hingegen nur Aufgüsse von Blättern der Teepflanzen Camellia sinensis und Camellia assamica.

Teefreude für Groß und Klein

Doch Rotbusch-Fans lassen sich von solchen Spitzfindigkeiten nicht den Genuss verderben und bleiben genau so gelassen, wie es ihnen ihr Lieblingstee vormacht. Dem Rotbuschtee sagt man nämlich eine harmonisierende Wirkung nach, die sich durchaus in seinem Geschmack wiederfinden lässt. Mild, etwas erdig und mit einer zurückhaltenden Süße schmiegt er sich jedem Gaumen derart mild an, dass selbst die Allerkleinsten ihn mögen und gut vertragen. Für Babys und Kleinkinder ist er vor allem auch deshalb geeignet, weil er wenig Gerbstoffe und kein Koffein enthält. Viele Mütter schwören sogar bei Koliken ihrer Babys auf ein Fläschchen Rotbuschtee. Aber auch erwachsene Teefreunde wissen die Verträglichkeit des Rotbuschtees zu schätzen. Besonders diejenigen, die unter Bluthochdruck leiden oder Koffein generell nicht gut vertragen, haben in diesem Tee einen gesunden Genuss gefunden.

Man kann nichts falsch machen

Dass der Rotbuschtee wirklich in jeglicher Hinsicht ein verträglicher Genosse ist, zeigt sich auch in seiner Handhabung. Fehler bei der Zubereitung oder Ziehzeit sind quasi ausgeschlossen. Je länger man den afrikanischen Tee ziehen lässt, desto besser. Ideal ist eine Dauer von sieben bis zehn Minuten. Und auch beim Trinkgenuss ist erlaubt, was gefällt. Zucker dürfte zwar wegen der Natursüße wohl nicht von Nöten sein, manche mögen dafür einen Schuss Milch oder sogar einen Spritzer Zitrone in ihrem Getränk. Vielfältig wird der Rotbuschtee auch durch seine verschiedenen Aromatisierungen. Längst zum Klassiker ist beispielsweise der Rotbuschtee mit Vanille geworden. Aber auch Fruchtaromen (z.B. Kirsche), Minze oder Bergamotte (in Anlehnung an den Earl Grey Tee – nur eben ohne Koffein) haben sich bei Teefreunden etabliert. Relativ neu ist übrigens die Sorte des Grünen Rotbuschtees. Anders als der Name vermuten lässt, liegt der Unterschied hier nicht in der Farbe, sondern in der Herstellungsart. In Anlehnung an die Herstellung von Grüntee wird die grüne Rotbuschtee-Variante nicht fermentiert.

Rooibos? Oder Rotbusch? Die korrekte Aussprache

Doch so unkompliziert sich der Rotbuschtee in seiner Handhabung zeigt, so schwer tun sich manche Teefreunde mit der richtigen Aussprache seines Namens. In seinem Herkunftsland wird der Tee als Rooibos (Rooi = rot und bos = Busch) bezeichnet. Hierzulande haben sich irrtümlich Aussprachen, wie z.B. Roibusch, etabliert. Korrekt heißt es Rooibos- oder Rotbusch-Tee. Doch wichtiger als die Aussprache sind ohnehin der Geschmack und der ungetrübte Genuss des Tees. Konzentrieren Sie sich also lieber darauf. Viel Freude mit Ihrem Lieblings-Rotbuschtee.

Rotbuschtee Zubereitung - Rooibos richtig zubereiten

Für einen perfekten Rotbuschtee benötigt man einen gestrichenen Teelöffel pro Tasse mit 0,25 Liter. Den Tee mit kochendem Wasser übergießen und ca. 4-5 Minuten ziehen lassen. Dann sind bereits alle Wirkstoffe vom Tee in das Wasser übergegangen. Rotbuschtee enthält kein Koffein und wird auch bei längerer Ziehzeit nicht zu herb oder stark.Rotbuschtee wird üblicherweise pur getrunken, allerdings lässt er sich auch mit etwas Milch oder Säften wie Orangen- oder Apfelsaft vermischen. Rotbuschtee ist auch für Kinder geeignet da er kein Koffein enthält und eine natürliche, leicht süßliche Note aufweist. Diese kann mit Zugabe von Honig oder etwas braunem Rohrzucker noch verstärkt werden. Im Winter ist die Variante Rotbuschtee mit einem Spritzer frische Zitrone und etwas Rum sehr beliebt. Rotbuschtee kann heiss und auch kalt genossen werden. Hier noch die bekanntesten Schreibweisen für Rotbuschtee: Rooibos, Rooibusch oder auch Roibush.


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